Ihr Lieben
Nach einem reibungslosen Zügel-Abend (aufgrund Corona können keine Namen genannt werden *bigsmile* — an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank den fleissigen Helfern) und einer letzten Nacht auf unserem «Gästemätteli» in unserem alten «Heimetli» an der Udligenswilerstrasse — packten wir unsere letzten Habseligkeiten in unsere «1-Zimmer-Wohnung» für die nächste Zeit! Unser Privat-Chauffeur «Papa Peter» fuhr uns an den Flughafen Zürich. Auch hier ein herzliches Dankeschön für den tollen Shuttle-Service. Schnurstracks haben wir unsere Rucksäcke aufgegeben und «zäck» — liefen wir sozusagen in die Arme von Roger Hofstetter! Das «Schleckmaul» lies es sich nicht nehmen — einen Ausflug an den Flughafen zu unternehmen um uns «Adieu» zu sagen und überraschte uns noch mit einer Kalorienbombe. Diese leckeren Parlinen lebten allerdings nicht lange…!! «Gäu Seebi»!!
Geschmeidig flog uns der Pilot der AirMalta nach Malta. Was für ein Wortspiel!! Ela «verpfusste» schon beim ersten Flug den Start — aber wie hätte es anders sein können! Mit dem Bus ging es nach St. Julian’s wo wir eine Wohnung bezogen! Uiuiui…, üüüüble Sache… Zum Glück empfand das auch Seebi so und nicht nur die «pinggelige» Ela mit dem Putzfimmel und dem sehr empfindlichen Geruchsinn! Item — so wurde uns nicht langweillig und wir suchten am kommenden Tag zu Fuss und mit dem Bus nach Alternativen. Ja — gar nicht so einfach an einem Samstag… Wer sucht — der findet und «obedruf»: Wer «blöfft» der gewinnt. Für irgendetwas hat ja Seebi den Verkaufsleiter abgeschlossen. Gelernt ist gelernt. So — jetzt leben wir für die nächsten drei Monate fix im Hotel Mercure in St. Julian’s. ****-Sterne (ihr habt richtig gezählt). So lässt es sich leben. Jaja, ein ganz klein bisschen «dekadent» — Schweizer halt. Und der «geile Scheiss» daran ist — wir bezahlen weniger als im «schmudeligen» Airbnb. Wobei wir sagen müssen, die Agentur war sehr bemüht sich um unser Anliegen zu kümmern.

Malta und seine Herrlichkeit
Wir kommen in den Genuss von Sonnenstrahlen, leckerem Essen, wundervollen Landschaften, Linksverkehr «aufgepasst beim Überqueren der Strassen» → «LOOK RIGHT» heisst es zwar vor jedem Fussgänger — aber gewisse Personen sind halt so richtige Gewohnheitstiere (wir nennen an dieser Stelle keine Namen) und die «Gepflogenheiten» der maltesischen Buschauffeure. So «schampar» nette Kerle — oder so ähnlich. Wir haben uns schon überlegt, sie beim Berufsberater anzumelden — aber «äbe», wenn wir Linksverkehr hätten, dann wären wir wohl auch den ganzen Tag «rüüüdig gereizt». Rüüüdig — wir haben ja schliesslich auch Konfetti im Herzen!! *bigsmile*. Item. Zurück nach Malta.

Tagesausflug nach Valletta | 2. Februar 2021
Ui — was es da alles zu entdecken gibt. Valletta ist die Hauptstadt Maltas und eine wunderschöne Stadt mit einer reichen Geschichte. Es gibt viel zu sehen und zu unternehmen. Valletta ist einzigartig. Die hellen Häuser, schmalen Gassen, schöne Gärten und der Meerblick machen ein Spaziergang durch Valletta sehr romantisch. «Grand Harbour» gilt als einer der schönsten Naturhäfen der Welt und «Valletta Waterfront» glänzt mit viel Charm. Auf dem Rückweg zog es uns an den «Marsamxetto-Hafen». Wir flanierten um die westliche Inselseite und bestaunten auch dort die Yachten. Uns blieb mal wieder fast die Luft weg. Natürlich haben wir bei unserer ersten Valletta-Tour auch ein wenig Kultur gemacht. Lower Barrakka Garden | St. George’s Square | St. John’s Co-Cathedral…. leider haben viele Museen und Kirchen aufgrund der aktuellen Lage ihre Türen geschlossen. «So schampar blöd»!! Es gibt noch so viel zu entdecken und zu erleben — Valletta Part II wird nicht lange auf sich warten lassen. Auch weil das «National War Museum» nur an gewissen Tagen geöffnet hat.






Popeye Village · Originaler Drehort des Hollywood-Films | 3. Februar 2021
Mit dem Bus ging es in den Norden. Nach einem verpatzen Buswechsel nahmen wir die letzte Strecke ab Mellieha Bay zu Fuss in Angriff. Das Popeye Village ist nicht nur für die Popeye Fans interessant, die gesamte Kulisse bei der «Anchor Bay» ist einfach wunderschön! Wir liesen uns von der Umgebung treiben und flanierten an der Küste entlang — bis wir zum traumhaften «Golden Bay» gelangten. Seebi «schleuderte» es sozusagen aus den Schuhen. Das erste Mal im 2021 im Sand stehen. Ein bisschen «groggy» aber sehr glücklich ging es dann zurück nach St. Julian’s.





Mdina und die Dingli Cliffs | 4. Februar 2021
Im Zentrum der Insel Malta befindet sich Mdina. Die Stadt ist nicht nur das Herzstück sondern auch die ehemalige Hauptstadt der Insel. Die Historie blickt bereits auf mehr als 4’000 Jahre zurück. Gerade mal noch 243 Einwohner zählt die Stadt auf einer Anhöhe, welche von Festungsmauern umgeben ist. Überalterung ist vorprogrammiert. Das grosse, barocke Stadttor von Mdina, das Main Gate, wird in der ersten Staffel der US-amerikanischen Fantasy-Fernsehserie Game of Thrones als Stadttor der Hauptstadt Königsmund verwendet. Tja — wir haben den Film nie gesehen *schäm* — aber auch uns hat der Anblick gefallen. Uns zog es jedoch noch weiter an die «Dingli Cliffs». Diese sind eine Klippenformation und der höchste Punkt des maltesischen Archipels. Die Dingli Cliffs beim Berg, beziehungsweise der Erhebung «Ta’Dmerjrek», erheben sich bis zu 253 Meter hoch aus dem Mittelmeer. An der Südwestküste der Insel Malta fällt die Felswand vielerorts steil ab, jedoch nirgends so hoch wie an den Dingli Cliffs. Wir liefen noch zwei Schafhütern (Ziegen hatten sie auch mit dabei) über den Weg — und ab und an fühlt man sich wirklich — als ob hier die Zeit stehen geblieben ist.
Ausflug auf die Nachbarsinsel Gozo | 5. Februar 2021
Schon früh klingelte der «bööse» Wecker. Damit wir ja nicht den Bus sowie die Fähre nach Gozo verpassten. «Äi» war das ein herrlicher Tag. Zuerst schlenderten wir durch die Hauptstadt «Vicotria» und genossen die herrliche Aussicht auf der Cittadella — kleiner eingeschobener Satz: Ela fühlte sich wie ein Burgfräulein!! — bevor es weiter zum Highlight vom Tag ging. Das «Azure Window» — oder zumindest das, was davon noch übrig ist. Das Azure Window war war ein durch Umwelteinflüsse entstandenes Felsentor. «Boah» — selten so etwas Schönes gesehen. Leider stürzte das Felsentor während eines Sturms im 2017 vollständig ein, aber der «Dwejra Bay» ist einfach kitschig. Beim Inland Sea, ein natürlich entstandener Salzwassersee der über einen Tunnel mit dem Mittelmeer verbunden ist, gönnten wir uns ein 15-minütige Bootstour. Zur Blauen Grotte gehören viele zusätzliche kleine Höhlen auf Meeresniveau. Das Wasser in den Höhlen schimmert in den verschiedensten Farben, von türkisblau bis violett. Nach dem «Pläuschle» führte uns eine Wanderung einmal quer durch das Landesinnere via einem «Kurzbesuch» bei der «Ta‘ Pinu Basilika» — der berühmteste Wallfahrtsort für Malteser, nach «Xwejni Bay» zu den Salzpfannen. Naja — es war schön — aber ob sich der lange «Marsch» dafür gelohnt hat ist ein wenig fraglich. Kaputt und voller Eindrücke verliesen wir dann via Fähre wieder die Insel Gozo. Eines ist aber sicher — wir kommen wieder!!












Wer die Wahl hat — hat die Qual | 6. Februar 2021
Weil wir uns ein «Auspfüssi» gönnten und der Buschauffeur auch noch Verspätung hatte und im Stau stecken blieb — haben wir gezwungenermassen unser Tagesprogramm von einer Wanderung auf einen «Strandtag» angepasst. Wir mussten uns der schwierigen Entscheidung aussetzen, gehen wir links an den «Ghajn Tuffieħa Bay» oder rechts an den «Qarraba Bay»!! Tja, wir haben uns dann für den ruhigen, fast verlassenen «Qarraba Bay» entschieden. Bei brütender Hitze haben sich unsere Füsse schon mal an das Salzwasser herangetastet. Arschkalt — aber es gibt Menschen, die haben wohl nicht so viele Gefühle und hüpften ganz cool ins Meer. Das ist definitiv nichts für Warmduscher.



Fischmark Marsaxlokk und St. Peter’s Pool | 7. Februar 2021
Neuer Tag, neues Programm. Uns zog es auf den Fischmarkt von Marsaxlokk. Jener präsentiert jeden Sonntag den Reichtum des Meeres. Es gibt aber nicht nur Fisch im Angebot. Nein-nein. Auch Kleider, Haushaltsgeräte, Spielsachen, Souvenirs, Schuhe, CDs, Obst und Gemüse, Duschmittel und viele andere Kleinigkeiten. Was man halt so braucht. Das bunte Treiben ist spannend zu begutachten und die schönen «Luzzu» Bote machen das Bild komplett. Wir waren nicht traurig, war die Temperatur etwas milder als die Tage zuvor. Auch noch durch die Masken roch man den Fisch mehr als genügend . Einen Spaziergang weiter gelangten wir an den «St. Peter’s Pool». Dieser wird angepriesen als: «Reizender, natürlich entstandener Swimmingpool mit kristallklarem, grün-blauen Wasser, welcher ein Traum ist». Sicherlich. Aber wir wurden in den letzten Tagen so von der Vielfallt und Schönheit von Malta verwöhnt, dass uns dieser kleine, angebliche «Geheimfleck» nicht umgehauen hat. Aber vielleicht lag es auch am Wetter.
Schon fast am Ende von unserem ersten Eintrag angelangt… Und wenn ihr euch noch fragt — wer der flotte Typ da neben Ela ist. Jaja — der Seebi. Hier in Malta hat es wirklich an jeder Ecke neben den Imbiss-Buden einen Barber/Coiffeur. Und weil ihr in der Schweiz alle so «gezöntet» habt, musste er schon in der ersten Woche einen Besuch abstatten. Er hat jetzt einen neuen Buddy, wer hätte das gedacht! *gröll*



Alles in allem sind wir tiefenentspannt und im «Sparmodus» — geniessen noch den letzten Abend, bevor wir wieder die Schulbank «drücken» dürfen. Dürfen — jaja, wir haben uns ja freiwillig für den Ü30-Kurs angemeldet. Ü30, wie sich das nur schon anhört!!. Hoffentlich sind die Stühle dann bequem. Ela hat da noch so ein Trauma.
«Sodelig» — und nun möchten wir noch ein ganz tolles DANKESCHÖN an alle ausrichten, die uns den Abschied versüssten oder es zumindest versuchten. *peeeeeep Corona*
Es ist wundervoll — solch liebe Menschen um uns zu haben. Ihr fehlt uns. Ok — ist jetzt noch etwas übertrieben, aber das kommt schon noch *Indianerehrenwort*. Das liegt nicht an euch, hier ist es einfach so «schampar» schön, warm und die Prise Meeresluft tut einfach unfassbar gut.
Lasst es euch gutgehen, «blibid gsond» — und lasst von euch hören.
Herzlichst
Ela & Seebi
PS: Eigentlich wollten wir den ersten Blog gestern Abend veröffentlichen. Aber wir haben uns schon so sehr an die «Gepflogenheiten» der Malteser angepasst, dass wir schlichtweg zu müde waren!! *hihi* Und schliesslich mussten wir heute, 8. Februar 2021 um 08:00 Uhr, in der Schule sein. Da haben wir dann erfahren, dass wir erst am Nachmittag Unterricht haben und der «Knöller» obendrein, dass wir am Mittwoch bereits den ersten Feiertag geniessen!! 🙂






















Phantastisch der Bericht und die Bilder
Danke
Genießt diese Zeit in vollen Zügen
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Sali zäme! Mensch, das ist ja echt toll, kurzweilig und sehr interessant zu lesen. Wir waren vor ein paar Jahren auch mal für (leider nur 7 Tage) auf Malta und wir hatten in etwa die gleichen Eindrücke dieser Insel. Kaum zu glauben, dass nicht mehr Schweizer dort ihre Ferien verbringen und darüber erzählen oder davon schwärmen! Wir wünschen euch weiterhin tolle Tage mit vielen schönen Eindrücke und Erlebnissen! Lb. Grüsse The Metzger’s
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Wow mega Bilder! Ich und meine Frau waren auch schon 2 mal in St Juliens und es ist atemberaubend dort! Die Shuttelbustouren sind genial und was ein Must Go ist – Marsaxlokk Fisher Village, richtig authentisch dort! Geniesst es und viel Spass!
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Ihr Lieben
Danke für den sehr interessanten und aufschlussreichen Bericht! Geniesst den Service im Hotel 😉
Liebe Grüsse
Ursula
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Ui, Malta hatte ich als Reiseziel irgendwie überhaupt nicht auf dem Radar.
Bis jetzt. Wirklich schön.
Ha ha; mit Seebi würde ich auch gerne mal wieder die Schulbank drücken. Aber das wäre wohl nicht mehr dasselbe, wie vor bald 30 Jahren ,-)
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Grossartig. Danke für den perfekten Bericht.
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Vielen Dank für den grossartigen Bericht.Viel FreudePeterVon meinem Smartphone gesendet.
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Grossartig ❤️‼️
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Wir haben es auch gut ‼️
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Hallo er zwöi höbsche (@Seebi: weder höbsche) 😉
Sehr schöni Föteli ond chorzwiligi, loschtigi, enteressanti Brechterstattig!
Mer freued üs of de nöchst Blog, bes denn, möcheds guet!
Liebi Grüess vom Füürwehr- ond Gspändlistötzponkt Obmöli!!
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Cooler Bericht! Mega schön 🙂 Da kommen gleich die Erinnerungen an Malta hoch 😉
Enjoy it!
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Hallo ehr zwoi Globetrotter
So geil üche Brecht. Ha mi scho ab de erste paar Sätz amüsiert ond grad es Déjà-vu gha 😂 Vor es paar Johr wonech in Malta gsi be ond en Sprochufenthalt gmacht ha, beni noch 2 Täg of suechi nocheme Hotel ond ha so mine Ufenthalt im Hotel fortgsetzt *definitiv tüüfe entspannter gsi* Be öbrigens au in St. Julian gsi. Ond das metem Schuelfrei esch mer auno gläufig 😁 Gniessids i volle zög. Ond ech freu mi of wiiteri Erläbins ond Reiseblog’s vo üch. Happy Weekend 💃🏽🕺🏽🥳 Es Grüessli Ramona
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Liebe Ela
Mein „Vergiss mein nicht“ sagt mir, dass du heute Dienstag deinen … Ü30 feiern kannst. Anstelle nur an dich zu denken gratulieren Bob und ich dir hiermit von ganzem Herzen! Ela, für s neue Lebensjahr wünschen wir dir ganz viel Gfreuts, unvergessliche Momente mit deinem Seebi auf grosser Reise und natürlich eine gute und robuste Gesundheit! Geniesse jeden Augenblick ond mach’s guet. Mit vielen positiven Gedanken und lieben Grüssen vom verschneiten und bitterkalten Texas, s’Metzger’s
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Hey ehr Liebe!
Noch rasch auf diesem Weg ein kurzes Lebenszeichen aus der Schweiz 🙂 Der neueste Blogbeitrag ist genial geschrieben und mit wunderbaren Fotos versehen. Macht gleich Lust selbst ins Flugzeug zu hüpfen und Malta zu erkunden! Aber keine Angst, ich lasse euch noch etwas Zweisamkeit, bis ich dann mal auf eurer Weltreise auf einen Besuch reinschneie 😉
Geniesst euer Abenteuer! Ich freue mich über weitere tolle Reiseberichte und sende „rüüüüdig“ liebe Grüsse aus der Heimat 🙂
Claudi
PS: Happy Birthday Ele! Feiert schön und lasst es euch gutgehen 🙂
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Hallo dir zwöi Turteltäubchen
Wie gots euch eso? No kei Längizyt nach de Schwyz?
Euchi Fotos und de Bricht isch mega interessant gsi, witer eso.
Bi eus chont au ändlich wieder schöne Wätter, mir hend nomol e Winteribruch gha.
Eus Rentner gots sowit guet.
Liebi Grüessli dis Gotteli Trudi und Kurt
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