Nach dem 15 stündigen Anflug ab Zürich landeten wir in der Metropole Bangkok – die meistbesuchte Stadt der Welt. Wir wurden am Flughafen aufgegabelt und zum Spital gefahren, wo wir direkt zu einem «Drive-through-Coronatest» antraben mussten. Im Hotel Carlton verbrachten wir unter anderem die Quarantäne-Nacht. Ja diese Thailänder haben uns schon zu Beginn überrascht. Hattet ihr schon einmal einen beheizte Klobrille? Was es nicht alles gibt.



Bangkok · das Tor zu Südostasien | 15. – 17. Dezember 2021
Bangkok ist eine faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne. Neben einem ultramodernen Bürohochhaus findet man einen Tempel. Quirlige, herumwuselnde Menschen, brütende Hitze und tausend unterschiedliche Gerüche – ja das ist Bangkok. Die Thailänder essen gerne und immer. Sechs Mal täglich ist ganz normal. Schon zum Frühstück gart es überall. Es ist wahnsinnig spannend mit anzusehen – aber doch auch sehr geschmacksintensiv.






Wir schlängelten uns die zwei Tage durch die Gassen, fuhren Tuk Tuk, schlemmten super leckeres «Pad Thai» und waren nicht schlecht erstaunt über den perfekt funktionierenden ÖV. Ob mit super sauberer Metro oder dem Speedboat – alle sind sehr bemüht und helfen einem. Natürlich durfte auch der Touristenklassiker nicht fehlen. Der «Königspalast» ist eine wunderschöne überbordende Farbenpracht. Wir bestaunten den Wolkenkratzer «King Power Mahanakhon Tower», welcher mit seinen 77 Stockwerken auf 313 Metern jedes andere Hochhaus überragt. In der Panorama-Rooftop-Bar «342» mit traumhafter Aussicht auf den Fluss «Chao Phraya» mit der beeindruckenden Brücke «Rama VIII», den Königspalast sowie einen Teil der Skyline von Bangkok gönnten wir uns ein erfrischendes «Singha», bei kitschigem Sonnenuntergang wie aus dem Märchenbuch.
Wer denkt, Bangkok alleine ist schon wuselig, der war noch nie im Chinatown. Das ist ein wahres Erlebnis. In diesem faszinierenden Trubel aus bunten Lichtern und kräftigen Farben findet man ein riesigen Angebot an Streetfood. Für uns doch eher kuriose und aussergewöhnliche Sachen wie Skorpione oder andere nicht definierbare Innereien. Genau an solchen Abenden genoss dann, zumindest Ela, ein vegetarisches Menü.





Shopping mal anders | 18. Dezember 2021
Samstags-Markt mal anders. Und das gleich zwei Mal. Am Vormittag besuchten wir den zauberhaften Markt «Tha Kha Floating». Ein ganz einfacher dafür sehr authentischer Floating Markt – ein schmucker Juwel. Er ist seit über 60 Jahren ein Teil des kleinen, angrenzenden Dorfes. Der zauberhafte Markt spielt nicht auf einem Platz statt, sondern in Booten. Die lokalen Bauern und Fischer sitzen ganz gelassen in ihren «Longtailboats» und verkaufen frische Blumen und Lebensmittel. Auch als Garküchen werden diese genutzt. Auf dem Markt geht es gemütlich und bescheiden zu und her. Der Markt blieb bis anhin vom Massentourismus verschont und so vielen wir zwei «Farangs» auf wie bunte Hunde.
Einkaufsbummel auf Schienen. Der «Maeklong Railway Market» in der Provinzhauptstadt «Samut Songkhram» ist eine Sensation. Ein Markt auf Zuggleisen. Ob Früchte, Gemüse, Fisch, Fleisch – entlang der Zuggleise der «Mae Khlong-Maha Chai Linie» wird man fündig. Bei der aktiven Bahnstrecke verkehren täglich mehrmals Güter- und Personenzüge. Und dass auf diesem Markt die Mäuse neben dem Fleisch, welches am Boden liegt, rumlaufen – stört dann «öppe gar» niemanden – ausser vielleicht da diese zwei Schweizer. *görbsli*
Kanchanaburi | 19. – 22. Dezember 2021
Die Reise von Bangkok nach «Kanchanaburi» machten wir mit dem Bus – so, wie die Einheimischen auch reisen. Wir hausten im wundervollen Hotel «WesTory» wo nicht nur alles liebevoll weihnachtlich dekoriert war, sondern auch den ganzen Tag Weihnachtsmusik lief. Let it snow!! *smile* Kanchanaburi ist für die legendäre Brücke am Fluss «Kwai» bekannt. Wir nutzten den Standort vor allem für unsere geplanten Ausflugsziele, um den Westen Thailands ein bisschen näher kennen zu lernen und natürlich auch, um sich den Massagekünsten zu unterziehen. Da in den Massagestudios jedoch meistens nur eine Masseurin auf Kundschaft wartete, wurde jeweils eine zweite «Mama» geordert. Und diese war dann jeweils auch innert Minuten vor Ort. Ja sie sind wirklich Zucker, diese Mamas. Elas Masseurin erzählte ihr nach der Massage stolz, dass sie über «dödi iies» (thirty years) Erfahrung hat und noch stolzer zeigte sie dann Seebi ihre Oberarmmuskeln. «Läck» was haben wir gelacht.



Erawan-Nationalpark · schöner Dschungel-Pool | 20. Dezember 2021
Wir machten uns pünktlich auf zum Busbahnhof – um den Bus zum «Erawan-Nationalpark» zu nehmen. Aber Pustekuchen. Aufgrund der wenigen Touristen fährt nur noch zwei Mal täglich ein Bus. Einer um 06.00 Uhr morgens und der andere um 17.00 Uhr. Ja super. Also hatten wir zwei Möglichkeiten. Entweder nehmen wir den Bus am kommenden Morgen oder wir gönnen uns ein «Pickup-Taxi». Und wer uns kennt weiss, 06.00 Uhr ist halt schon «cheibe» früh. Also schwangen wir unsere «Födlis» auf die Ladefläche vom Pickup – und los ging es.


Die Hauptattraktion im Erawan-Nationalpark ist der 7-stufige Wasserfall. Ein idyllischer Weg führt durch den satt grünen Dschungel entlang am Fluss. Das Wasser ist glasklar und die jadefarbenen Pools laden zum Baden ein. Eine nette Abkühlung – zum schweisstreibenden Aufstieg. Die ersten zwei Ebenen sind für die meisten Besucher leicht zugänglich – ab der 5. Stufe verwandelt sich dann der Weg in einen Naturpfad und entsprechend werden die Touristenmassen kleiner und kleiner. Mitten im Dschungel kletterten süsse «Javeneraffen» in den Bäumen – süss diese kleinen Fratze. So viel schöne Natur war eine nette Abwechslung zum bis anhin eher hektischen Thailand.
Death Railway · die Todeseisenbahn | 21. Dezember 2021
Durch leuchtend gründe Landschaften, wo Zuckerrohr, Reisfelder und Ananas-Plantagen dominieren und eine Bahnlinie, die über abenteuerlich konstruierte Brücken den Felsen entlangschlänget – das ist heute der «Death Railway». Die Death Railway ist eine traurige, historische Strecke. Für deren Bau während des 2. Weltkrieges haben tausende von Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter ihr Leben verloren.
Wir besorgten uns Bahnticket und ergatterten einen Platz in der 3. Klasse. Wir überquerten im Schritttempo das berühmte hölzerne «Wam Pho-Viadukt». Ja das war wirklich ein Erlebnis der besonderen Art. Der Blick auf den «River Kwai» war wundervoll und jener in die Tiefe auf dem schwindelerregenden Holzkonstruktion Wam Pho-Viadukt etwas «grüsslig», dennoch sehr imposant. Auch die ganze Zugfahrt war ein Spektakel. Die offenen Türen bei der Zugfahrt, die Haltestellen wo nur aus einem Holzschild bestehen, das Zugabteil für Mönche, die Verkäuferinnen, die für ein paar Rappen Essen und Getränke verkaufen…., ja die Erinnerung an diesen Tag bescheren uns noch immer ein Lächeln auf unsere Gesichter.
Reisen ach Chiang Mai | 23. Dezember 2021
Wenn man am Busbahnhof ein Ticket kaufen will, fühlt man sich wie am Bazar. Jeder will einem ein Ticket verkaufen. Es ist laut und ein Durcheinander, jedoch sind alle herzlichst bemüht, dass alles klappt. Für den Weg nach Bangkok nahmen wir wieder den Bus. Zusammen mit einem Chauffeur, einem Mönch und weiteren fünf Passagieren, einen Korb voller Gemüse, zwei Styroporboxen gefüllt mit keiner Ahnung was, wir wollten es auch gar nicht so genau wissen, sowie einem gackerndem Huhn in einer Holzkiste, machten wir uns auf zum Flughafen. Ja da hat wohl einer versprochen, das Nachtessen mitzubringen. Das Huhn tat uns doch ganz arg leid. Seebi meinte, er hätte sich eine Fahrt mit einem Huhn dann irgendwie doch romantischer vorgestellt. Wir sind überzeugt, dass das Huhn zu Chicken verarbeitet wurde und mittlerweile im Hühner-Himmel ist. Einen kurzen Abschnitt legten wir dann via Taxi zurück, bevor es dann mit der Metro und der Strassenbahn zum Flughafen ging. Und von Bangkok flogen wir dann nach Chiang Mai.
Mit dem Roller durch Chiang Mai | 24. Dezember 2021
Da wir einiges sehen wollten und die Strecken auf Google Maps zwar immer so nah zusammen aussehen – sich jedoch diese als weiter als gedacht entpuppen, haben wir uns einen Roller gemietet. Seebi hat sich «rüüdig gschwend» an den Fahrstil angepasst und schlängelte gekonnt durch das Durcheinander. Schnell fanden wir heraus, dass das da mit den Verkehrsschildern, Ampeln und Geschwindigkeitsanzeigen eher so als Empfehlung gilt statt als Regel!! *lach* Man darf zwar ohne Helm unterwegs sein – jedoch ist da Obenohne fahren strikte verboten und man kann dafür teuer gebüsst werden.



Wir besuchten neben ein paar Tempeln ein wenig ausserhalb – weil schliesslich war es unser «Töfflitag», und so durften ein paar «Pässe» nicht fehlen.





Heiligabend verbrachten wir weder gewohnt schweizerisch noch thailändisch. Nein, wir gönnten uns ein feines Glas Rotwein. Und wo kriegt man das in Thailand? Ja bestimmt nicht beim Thai. Sorry an dieser Stelle – wir können uns über leckere Küche wirklich nicht beschweren, aber auf zu warme «Schädelspalter» hatten wir wirklich keine Lust. So führte uns Tripadvisor zum besten Italiener der Stadt. Bei Bruscetta, Lachstartar, Gnocchi und Ossobuco liess es sich fabelhaft feiern – und der wild blinkende Weihnachtsbaum sorgte für feierliche Stimmung!!



Pai · Hippie-Oase im Norden | 25. + 26. Dezember 2021
Auf dem 3-stündigen Weg von Chiang Mai nach «Pai» kann es einem bei den 762, meist scharfen Kurven, schon mal übel werden. Zum Glück sind wir nicht anfällig – jedoch war eine andere Passagierin ziemlich am Ende, als wir «endlich» Pai erreichten. Leer und kreideweiss!



In der Backpacker-Hochburg Pai gibt es allerhand zu entdecken. Tolle Cafés, viel Kultur, Naturschönheiten und wo man hinblickt – Hippie-Oasen ohne Ende. Das Klima ist auf 510 m.ü.M. auch etwas frischer, als im Süden. Dass es jedoch nachts so kalt ist und wir mit Schal und Pullovern schlafen, hätten wir dann jedoch doch nicht erwartet.
Jeden Abend findet auf der «Walking Street» ein Nachtmarkt statt. Ein Schlemmparadis schlechthin mit besonderer Stimmung. Neben ausgefallenen Essensständen wird musiziert, Hannas gemalt oder sonstiges Allerlei wie Wollmützen, gehäkelte Tücher, Kleider, Tee… verkauft. Tagsdurch klapperten wir mit dem Roller ein paar Sehenswürdigkeiten der Region ab. Beim zweiten Versuch klappte es dann auch – denn der erste Roller welcher wir kriegten, «soff» schon nach den ersten Kilometern ab. Zum Glück waren wir noch in Gehdistanz.
Eines unserer Highlights war der «Pai Canyon». Die schmalen, orangebraunen Pfade mit den steilen Schluchten in Kombination mit dem Panoramablick auf die umliegenden Berge ist wundervoll kitschig. Auf der Erdbeerfarm erwartete uns eine märchenhaft-schnulzige Atmosphäre. Das Relikt des 2. Weltkrieges, die «Memorial-Bridge», vermittelt mit ihren Gebrauchsspuren und dem Eisengestell den Retrolook schlechthin. Die 285 Stufen hoch zum «White Buddha» lohnen sich allemal – denn nicht nur der Ausblick lohnt sich, auch der Weg ist mit liebevollen Strukturen verziert. Natürlich machten wir auch einen kurzen Halt beim Tempel «Mae She Thai Patthana Chit Chaloem Phra Kiait», bevor wir uns beim «I Love U Pai Cafe» stärkten. Bei leckerem gebratenen Reis mit Crevetten und Chicken aus den Hängesesseln mit Blick auf die Berge lässt es sich leben. Nachmittags machten wir noch einen Abstecher zu einem traditionellen chinesischen Dorf mit Lehmhäusern, das «Santichon Village», bevor es dann zurück ins Dorf Pai ging, wo wir uns vor dem leckeren Abendessen selbstverständlich wieder eine Massage gönnten.
Ko Samui · Inseltraum | 28. Dezember 2021 – 1. Januar 2022
Es fühlte sich an, als ob wir in einem Privat-Jet von Bangkok nach Ko Samui flogen. Das Flugzeug war so ein kleines «Truckli». Das Seebi nicht den Kopf einziehen musste, war verwunderlich. Im Allgemeinen hat Seebi jetzt nicht gerade die Thai-Normen – Ela passt da schon eher ins Schema. Ob beim Kauf von Bade-Latschen, bei den herumhängenden Stromkabel oder beim Pissoir – irgendwie passt es manchmal nicht so recht. *lach*


In Ko Samui genossen wir das Nichtstun. Irgendwie waren wir nach den Eindrücken und manchmal doch langen Reisen der letzten Wochen ein wenig auf den Felgen. Da kam uns das Rumplampen gerade recht. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit – aber egal. Am 29. Dezember hatten wir dann noch ein Probeessen. Jyro und Fiona – ein befreundetes Paar war auch auf Ko Samui in den «Sommerferien». Seebi hatte nämlich so seine Bedenken – denn die beiden tragen gerne und oft helle Kleidung und Ela ist ja berühmtberüchtigt fürs «choslen». Dass Seebi nicht die Fleckenschere mit dabei hatte – war noch alles. Es klappte jedoch wunderbar und wir genossen leckeres Curry im «Fisherman Village». Den 31. Dezember feierten wir zusammen mit den beiden im atemberaubenden Luxury Resort «Vana Belle». Ja Belle trifft es wirklich. Wir hatten unseren eigenen Pool – und wer Seebi kennt weiss, dass ihn Ela kaum raus gebracht hat. Das Abendessen am Strand mit gigantischem Buffet war der Knaller. Elas Motto: Reis wird überbewertet. Ja sorry, wenn es Lobster en masse gibt – wer isst denn da Reis?? Wenn sie jeweils fragten, wie viele Lobster meinte Ela dann immer, ja gib da noch 1-2 mehr drauf – wir teilen diese jeweils am Tisch. Hehehe reingefallen. *riesen-schlemmer-frech-grins* Ja und bäääm – war es dann auch schon 00:00 Uhr – also bei uns schon mal. Bei Feuerwerk und einer Corona-konformen Party feierten wir ins 2022.





Und weil es so schön war, warf Jyro all unsere Pläne über den Haufen und wir verbrachten auch noch den ganzen 1. Januar zusammen – diesmal jedoch dann im Hotel «Melia» . Wir hatten eine tolle Zeit mit den beiden. Gelacht, getanzt, gefeiert – glücklich und gesund. Mehr G’s gehen gar nicht!! An dieser Stelle nochmals DANKE – für eure Gesellschaft, die tollen Gespräche, die vielen herzhaften Lacher und das Zusammensein! Einfach für alles. Bis bald – dann jedoch wieder im «Heimetli».

Krabi · holpriger Start | 2. – 6. Januar 2022
Am 2. Januar machten wir uns in der Früh auf Richtung Krabi. «Ao Nang» war unser Ziel. Mit dem Taxi fuhren wir an den Fähre-Hafen. Die Fähre hatte wohl so vor dreissig Jahren ihre besten Zeiten. Es war – gelinde gesagt, etwas schmuddelig und die Gerüche alles andere als appetitlich. Wieder Festland unter den Füssen wurden wir in einen Minibus verfrachtet. Die erste Teilstrecke war ganz in Ordnung. Nachdem wir an der Haltestelle etwas herumgeschoben wurden – klappte es dann jedoch doch mit dem zweiten Teil der Fahrt. Und wie! Oftmals werden in diesen Minivans nicht nur Menschen und ihr Gepäck transportiert – alles was sonst noch irgendwie Platz hat, wird halt «reingestopft». Ela kamen die weissen Säcke von Anfang an irgendwie suspekt vor – aber: Augen zu und durch! Jedoch so nach drei Stunden klebten dann die Füsse dermassen in diesem Saucen-Matsch und der Geruch wurde intensiver. Leider waren nicht nur unsere Füsse nass, nein auch unsere Backpacks standen schön darin. Beim Busbahnhof – welcher sich ab vom Schuss befindet – besorgen wir uns ein Tuk Tuk. Aber der Fahrer hatte noch weniger Ahnung, wohin wir wollten, als wir selbst. «Läck» war das ein Desaster. Wir liefen dann zu einem Hotel – wo uns dann ein richtiges Taxi organisiert wurde – damit wir noch vor Sonnenuntergang eingecheckten konnten.
Kaum im Hotel angelangt – raus aus den Flippis, Füsse waschen, Gepäck auspacken, an allem riechen – und dann machte sich «Potzli» Ela ans Werk. Leider mässig erfolgreich. Den Fischgeruch bringt man nicht von Hand raus. Da kann man noch so viel Shampoo, Waschmittel und Co. verwenden. So blieb uns nichts anderes übrig als am ersten Vormittag einen Waschsaloon aufzusuchen. Mittlerweile riecht alles wider «blumig». Herrlich.
Belohnt für all diese Mühen wurden wir dafür mit herrlichem Blick auf den «Andaman-See» und leckere Currys.




Phuket · die grösste Insel Thailands | 7. – 11. Januar 2022
Wenn man an Thailand denkt, spürt man ja innerlich schon die Sonnenstrahlen im Gesicht, den Sand unter den Füssen und das warme Meer – in den schönsten Blautönen. Und das fehlte uns noch. Gefunden haben wir all das am «Kata Beach». Und die Anfahrt mit dem Speedboat war auch dieses Mal gar nicht übel. Den Boots-Wechsel auf offener See war zwar etwas speziell und für uns nicht ganz alltäglich, jedoch mal was anderes.
Kitschige Aussicht bei 30 Grad im Schatten – Massage direkt am Strand und die Garküchen sorgen für das restliche Wohl. Ob Mango Smoothie, Pad Thai, Iced Americano – die liebenswerten Einheimischen wissen, was schmeckt.


Schon am ersten Tag am Strand kamen wir mit einer Schweizerin ins Gespräch. Conny – die liebenswerte, quirlige Zürcherin genoss ihre Ferien ebenfalls in Phuket. Und sie war so nett, und «hütete» Ela am 9. Januar. Seebi hat endlich ein Tauch-Center gefunden. Die Spuren von Covid sind in Thailand unübersehbar. Viele Unternehmen haben diese Pandemie nicht überlebt. Wer nicht das Glück hatte, einen «entgegenkommenden» Mieter zu haben – musste sein Geschäft aufgeben. Seebi hat vergeblich auf Ko Samui und Krabi nach Dive-Centern gesucht, leider!! Aber dafür war dann das Unterwasser-Erlebnis um Phuket ein voller Erfolg.



Drei Tauchgänge an einem Tag | 8. Januar 2022
Am Morgen wurde Seebi direkt im Hotel abgeholt – die Fahrt mit dem Bus führte an den «Chalong Pier», wo bereits die Crew mit dem doppelstöckigen Boot auf die Taucher warteten. Zuerst gab es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, mittags wurde frisch auf dem Boot gekocht und für den Hunger zwischendurch konnte man sich mit Früchten und Süssigkeiten den Bauch vollschlagen. Die ersten beiden Tauchgänge waren um die unbewohnte Insel «Ko Kaeo Noi», der dritte fand dann bei der Nachbarsinsel «Ko Kaeo Yai» statt. Seebi’s Highlight – da man dort ein versunkenes Wrack erkunden konnte. Der ganze Tag war bezaubernd. Eine wunderschöne Unterwasserwelt sowie top professionell organisiert – ja da schläft es sich dann abends gut!






Big Buddha | 10. Januar 2022
Zusammen mit Conny machten wir uns auf zum «Big Buddha». Ja der «Kärli» ist wirklich riesig. Zuvor legten wir jedoch noch einen Halt beim «Somjit Market» ein. Ela brauchte noch Curry!! Eigentlich muss Ela alles selbst tragen, was sie so «chrömlet», aber weil Seebi auch gerne isst, hat dies Ela ganz geschickt eingefädelt und irgendwie hat das Curry dann den Platz in Seebis Rucksack gefunden. *hihi*




Item. Jedenfalls nach diesem kleinen Abstecher machten wir uns auf zum Big Buddha – dessen Name eigentlich «Phra Puttamingmongkol Akenakkiri» lautet. Ja Big Buddha geht uns auch leichter von den Lippen! *lach* Die 45 Meter hohe imposante Marmorstatue ist das Wahrzeichen von Phuket und wurde auf einem Stück unberührten Regenwald auf dem «Khao Nakkerd-Hügel» erbaut. Nur schon wegen dem Panoramablick auf die Bucht von «Chalong» sowie die Stadt Phuket ist es den Ausflug wert.
Wir haben viel mit Conny gelacht und geplaudert. Eine, die das Herz am rechten Fleck trägt. Und wir haben herausgefunden, dass sie nicht ganz unbekannt ist. «Bisch parat? Bisch am Apparat, da chunnt d’Schwyzer TV-WG Show.» Und klingelt da was? Alle Big Brother-Fans der ersten Stunde sagt vielleicht der Name Conny etwas. Sie wurde zweite der ersten Staffel. Ups – und wir zwei hatten keinen Plan. Aber Conny hat uns verziehen – ist ja jetzt auch schon zwanzig Jahre her. Für uns ist sie die Siegerin der Herzen!



Weiterreise | 11.+12. Januar 2022
Am 11. Januar sind wir von Phuket nach Bangkok geflogen und übernachteten in einem Flughafen-Hotel. Ja wer halt ein Schnäppchen macht und gerade mal Fr. 14.00 für ein 4**** Hotel bezahlt, kriegt halt auch nur vierzehn Franken Gegenwert. Ui – war das eine unruhige, heisse Nacht. Egal – dafür war es mal wieder sehr authentisch. Mittlerweile sind wir wunderbar in Sri Lanka angekommen – und wir freuen uns «schampar», die nächsten Wochen auf Entdeckungstour zu gehen.


Thailand wird uns fehlen. Das Land mit den bezaubernden Lächeln, den sehr chaotischen Strassenverhältnissen und dem zackigen Fahrstiel, dem super leckeren Essen – wo einem die Schweissperlen auf die Stirn zaubert und den tiefenentspannten, teils jedoch doch auch schmerzhaften Massagen. Ja also «zimperlig» sind sie dann wirklich nicht. *lach*
Herzliche tiefenentspannte Dröööckerlis aus dem wohl grössten und leckersten Speisesaal der Welt!
Ela & Seebi
































































































































































Schöner Bericht wie immer und ein paar Erinnerungen für mich, wie Bangkok und Ko Samui, da war ich 2012, Dankeskuss und viel Spass in Sri Lanka, bis bald Vera
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Sehr schöner Bericht. Die Fotos, am liebsten würde ich mitreisen.
Ich hoffe bis bald Erika
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